Frames und warum man sie vermeiden sollte

Frames werden immer noch sehr oft zur Gestaltung von Internet Auftritten verwendet, obwohl sich die großen Nachteile dieses Konzeptes herumgesprochen haben sollten und es mittlerweile für den Webdesigner auch andere Möglichkeiten zum Aufbau einer Seite gibt.

Ein Frameset besteht meistens aus einem Navigationsteil auf der linken Seite und einem Inhaltsteil in der Mitte. Manchmal werden auch noch oben und/oder unten gleichbleibende Inhalte angezeigt.

Ein klassisches Frameset kann zum Beispiel die Navigation auf der linken Seite haben, im rechten Teil ist der Inhalt untergebracht. Klickt man nun auf einen Navigationspunkt, bleibt die Seite der Navigation gleich, im Inhaltsbereich ändert sich der Inhalt. Erkennen können Sie ein Frameset am Besten daran, dass sich die Adresse der Seite in der Adresszeile des Browsers nicht ändert.

Wollen Sie zum Beispiel jemandem Informationen über eine niederösterreichische Burg senden, werden Sie auf einer Internetseite fündig. Sie klicken auf den Menüpunkt "Burgen", scrollen hinunter zur Karte, klicken dort auf Österreich. Anschließend klicken Sie auf "Niederösterreich", um dann schließlich mit dem letzten Klick auf "Dürnstein" zu gelangen. In der Adresszeile Ihres Browsers steht immer noch die ursprüngliche Adresse. Diese leiten Sie per Mail an Ihren Bekannten weiter, zusätzlich müssen Sie ihm aber nun auch angeben, wo sich die Information über Dürnstein befindet. Eine mühselige Prozedur.

Damit funktionieren aber zahlreiche, vom User und Benutzer gewöhnte Eigenschaften nicht mehr. Lesezeichen (Bookmarks, Favoriten) können nicht mehr auf Unterseiten gesetzt werden, Seiten können nicht mehr als Link verschickt werden (außer mit dem Zusatz "Startseite > Informationen > Drucker > Druckpatronen > Kosten), Suchmaschinen wird der Zugang zu den Informationen erschwert und mit dem Ausdrucken wird es auch schwierig.

Zudem wird der Inhaltsteil für die wesentlichen Informationen durch die feststehenden Fenster unnötig verkleinert. Die Besucher sehen das Logo Ihres Unternehmens ohnehin auf der Startseite, es muss nicht immer im Blickfeld der User sein.

Ein wesentlicher Nachteil kommt bei Suchmaschinen noch zum Tragen. Hat eine Suchmaschine die Hürde Frameset überwunden oder werden die einzelnen Unterseiten sogar in einem so genannten "Noframes" Bereich angezeigt, werden die Unterseiten in der Datenbank der Suchmaschinen gespeichert. Trifft ein Besucher nun auf diese Unterseite wie zum Beispiel auf die Information der Ruine Dürnstein, wird zwar der Inhalt abgerufen, allerdings fehlt das komplette Frameset und somit auch die gesamte Navigation. Ein unbedarfter User sieht nun zwar die Information, kann aber auf der Seite nicht weiternavigieren und wird Ihren Webauftritt bald wieder verlassen.

Ist schließlich das Frameset in der Größe fix definiert und eventuell im Navigationsbereich auch mit einem unterdrückten Scrollbalken versehen, kommt es bei kleineren Bildschirmauflösungen vor, dass Inhalte überhaupt nicht mehr angesteuert werden können. Dass dies weder dem Auftraggeber, geschweige denn dem User dienlich sein kann, liegt wohl auf der Hand. Für ein paar dieser Nachteile gibt es mehr oder weniger aufwändige Lösungen, deren Einbau zeit- und geldraubend ist, viel besser ist es aus den genannten Gründen einfach auf Frames zu verzichten.

Wir bei www.webautor.at verzichten konsequent auf Frames und erstellen Ihre Seiten mittels moderner Technologien, die sowohl den Usern, also Ihren potentiellen Kunden, als auch den Suchmaschinen die Inhalte Ihrer Webseiten perfekt präsentiert.




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